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	<title>Kommentare zu: Vorschlag an Dr. Barcha</title>
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	<description>Diskussionsforum zu Beer7</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Sep 2007 09:21:11 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Montparnasse</title>
		<link>http://kesher4beer7.wordpress.com/2007/07/25/vorschlag-an-dr-barcha/#comment-1233</link>
		<dc:creator>Montparnasse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 20:36:58 +0000</pubDate>
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		<description>Frau Bracha,

Sie halten die vorgeschlagene Vorgangsweise nicht für sinnvoll.
Sie stimmen nicht mit meinen Prämissen überein.
Beides vollkommen legitim - nur sehe ich keinen Sinn für die Weiterführung der Diskussion auf dieser Grundlage.

Vielleicht gibt es einen anderen Ansatz, und vielleicht komme ich später darauf zurück. Vielleicht.

Ich danke sehr.

Fady Barcha</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Bracha,</p>
<p>Sie halten die vorgeschlagene Vorgangsweise nicht für sinnvoll.<br />
Sie stimmen nicht mit meinen Prämissen überein.<br />
Beides vollkommen legitim &#8211; nur sehe ich keinen Sinn für die Weiterführung der Diskussion auf dieser Grundlage.</p>
<p>Vielleicht gibt es einen anderen Ansatz, und vielleicht komme ich später darauf zurück. Vielleicht.</p>
<p>Ich danke sehr.</p>
<p>Fady Barcha</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: talmida</title>
		<link>http://kesher4beer7.wordpress.com/2007/07/25/vorschlag-an-dr-barcha/#comment-1232</link>
		<dc:creator>talmida</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 11:18:47 +0000</pubDate>
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		<description>ja Ruth,
mein letzter Satz ist ein Ende meiner Gedanken, die ich innerlich fortführte... das soll man nicht tun ;)
Mein Gedanke ist der, daß Politik - sprich Verhandlungen - auf einer Meinungsbildung fußt - jedenfalls auf jeden Fall fußen sollte - die im Diskurs zwischen Menschen zustandekommt.
In diesem Sinne würde ich es begrüßen, wenn - nicht nur hier - eine Diskussion stattfände, die von den schon tausendmal gehörten Allgemeinplätzen auf eine persönliche Ebene rutschen würde.
Und um das Wort persönlich genau zu definieren: nicht im Sinne von persönlich angreifbar, sondern aus dem eigenen Erleben der Situation heraus.. (ich komme aus dem pädagogisch-psychologischen Bereich :) ).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja Ruth,<br />
mein letzter Satz ist ein Ende meiner Gedanken, die ich innerlich fortführte&#8230; das soll man nicht tun <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Mein Gedanke ist der, daß Politik &#8211; sprich Verhandlungen &#8211; auf einer Meinungsbildung fußt &#8211; jedenfalls auf jeden Fall fußen sollte &#8211; die im Diskurs zwischen Menschen zustandekommt.<br />
In diesem Sinne würde ich es begrüßen, wenn &#8211; nicht nur hier &#8211; eine Diskussion stattfände, die von den schon tausendmal gehörten Allgemeinplätzen auf eine persönliche Ebene rutschen würde.<br />
Und um das Wort persönlich genau zu definieren: nicht im Sinne von persönlich angreifbar, sondern aus dem eigenen Erleben der Situation heraus.. (ich komme aus dem pädagogisch-psychologischen Bereich <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  ).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: beer7</title>
		<link>http://kesher4beer7.wordpress.com/2007/07/25/vorschlag-an-dr-barcha/#comment-1234</link>
		<dc:creator>beer7</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 08:29:31 +0000</pubDate>
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		<description>Talmida,

siehe meinen Satz zur Anmassung einer &quot;Zweier-Friedenskonferenz&quot;. Ich bin nicht Israels Premierminister (zum Glueck!) und Dr. Barcha ist weder Abbas, noch Mubarak noch Koenig Abdalla von Jordanien, noch Assad, usw. usw.

Ich will ueberhaupt nicht mit Dr. Barcha verhandeln, ich will ihn verstehen! Ausserdem erhoffe ich mir, dabei auch ueber mich selber neue Ansaetze zu erfahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Talmida,</p>
<p>siehe meinen Satz zur Anmassung einer &#8222;Zweier-Friedenskonferenz&#8220;. Ich bin nicht Israels Premierminister (zum Glueck!) und Dr. Barcha ist weder Abbas, noch Mubarak noch Koenig Abdalla von Jordanien, noch Assad, usw. usw.</p>
<p>Ich will ueberhaupt nicht mit Dr. Barcha verhandeln, ich will ihn verstehen! Ausserdem erhoffe ich mir, dabei auch ueber mich selber neue Ansaetze zu erfahren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: talmida</title>
		<link>http://kesher4beer7.wordpress.com/2007/07/25/vorschlag-an-dr-barcha/#comment-1235</link>
		<dc:creator>talmida</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 08:24:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich für mein Teil würde mir eine dahingehende Diskussion wünschen und sähe ihr mit Spannung entgegen.
Ich sehe es schon als großen Gewinn an, wenn Problemstellungen so weit durchdiskutiert werden, daß hinterher jeder noch fester - und vor allem bewußter - auf seinem Standpunkt steht. Auf den Anderen in Verhandlungen zugehen kann man nur, wenn man sich sicher ist, von wo man losgeht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich für mein Teil würde mir eine dahingehende Diskussion wünschen und sähe ihr mit Spannung entgegen.<br />
Ich sehe es schon als großen Gewinn an, wenn Problemstellungen so weit durchdiskutiert werden, daß hinterher jeder noch fester &#8211; und vor allem bewußter &#8211; auf seinem Standpunkt steht. Auf den Anderen in Verhandlungen zugehen kann man nur, wenn man sich sicher ist, von wo man losgeht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: beer7</title>
		<link>http://kesher4beer7.wordpress.com/2007/07/25/vorschlag-an-dr-barcha/#comment-1236</link>
		<dc:creator>beer7</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 08:22:46 +0000</pubDate>
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		<description>Dr. Barcha,

nein, das halte ich nicht fuer eine sinnvolle Vorgehensweise. Das liefe in meinen Augen auf ein Durchkauen der Spiegelung der konkreten Vorgaenge in der Berichterstattung heraus. Wir sind keine Zweier-Friedenskonferenz und es waere sehr anmassend, wenn wir aufgrund unseres lueckenhaften Wissens uns einbildeten, wir koennten Wege aus dem Nahostkonflikt aufzeigen.

Dass unsere verschiedenen Sichtweisen auf unterschiedlichen Praemissen beruhen, ist einleuchtend und banal. Ich kann nicht feststellen, dass ich Ihre Praemissen erfasst haette. Koennten Sie sie bitte (noch einmal) sehr klar darlegen? Ausserdem haette ich gern, dass Sie Ihren Begriff &quot;Israelismus&quot; definieren. Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie meine verschiedenen Deutungsversuche als unzutreffend ablehnen. Aber was ist denn nun tatsaechlich darunter zu verstehen?

Im Uebrigen, gehen Sie davon aus, dass Ihre Praemissen alle bewusst und rational sind? Fuer mein Teil gehe ich nicht davon aus.

Mir leuchtet nicht ein, was das Leid des einzelnen Menschen hier erhellen soll. Unser Diskurs hat nichts damit zu tun, dass einer von uns beiden (oder beide) bestimmten Menschen mehr und anderen weniger Menschsein zugestehen wuerden. Das Menschsein ist per definitionem absolut, da sind wir uns wohl einig, hilft uns in der Diskussion aber nicht weiter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Barcha,</p>
<p>nein, das halte ich nicht fuer eine sinnvolle Vorgehensweise. Das liefe in meinen Augen auf ein Durchkauen der Spiegelung der konkreten Vorgaenge in der Berichterstattung heraus. Wir sind keine Zweier-Friedenskonferenz und es waere sehr anmassend, wenn wir aufgrund unseres lueckenhaften Wissens uns einbildeten, wir koennten Wege aus dem Nahostkonflikt aufzeigen.</p>
<p>Dass unsere verschiedenen Sichtweisen auf unterschiedlichen Praemissen beruhen, ist einleuchtend und banal. Ich kann nicht feststellen, dass ich Ihre Praemissen erfasst haette. Koennten Sie sie bitte (noch einmal) sehr klar darlegen? Ausserdem haette ich gern, dass Sie Ihren Begriff &#8222;Israelismus&#8220; definieren. Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie meine verschiedenen Deutungsversuche als unzutreffend ablehnen. Aber was ist denn nun tatsaechlich darunter zu verstehen?</p>
<p>Im Uebrigen, gehen Sie davon aus, dass Ihre Praemissen alle bewusst und rational sind? Fuer mein Teil gehe ich nicht davon aus.</p>
<p>Mir leuchtet nicht ein, was das Leid des einzelnen Menschen hier erhellen soll. Unser Diskurs hat nichts damit zu tun, dass einer von uns beiden (oder beide) bestimmten Menschen mehr und anderen weniger Menschsein zugestehen wuerden. Das Menschsein ist per definitionem absolut, da sind wir uns wohl einig, hilft uns in der Diskussion aber nicht weiter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Montparnasse</title>
		<link>http://kesher4beer7.wordpress.com/2007/07/25/vorschlag-an-dr-barcha/#comment-1237</link>
		<dc:creator>Montparnasse</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2007 08:08:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://kesher4beer7.wordpress.com/2007/07/25/vorschlag-an-dr-barcha/#comment-1237</guid>
		<description>Frau Bracha,

ich vermute, dass der Hauptgrund für unsere verschiedenen Sichtweisen in unseren Prämissen liegt. Meine habe ich ja genannt, Sie die Ihren noch nicht, zumindest nicht explizit. Für mich gibt es Unterschiede &amp; Nuancen und möchte daher nicht einebnen. Aber ich sehe nicht ein, warum das Leid eines Menschen (ich gehe nicht vom Kollektiv aus) - warum das Leid eines Menschen besser, wahrer, legitimer sein soll, nur weil er/sie aus einer bestimmten Ecke kommt. Die Vereinseitigung muss überwunden werden, und man muss sich auf Kriterien einigen, damit man nicht mit zweierlei Mass spricht.

Heute Nacht hatte ich die Idee: Ok, wir könnten weiterhin so sprechen und die übliche Nahost-Begrifflichkeit verwenden. In einem zweiten Schritt ersetzen wir alle einschlägigen Begriffe (ohne Ausnahme) durch eine Leerstelle, eine Lücke. Mit den Mitteln des PC kein Problem (ich könnte unsere bisherigen Texte und natürlich andere Texte in diesem Sinne bearbeiten, doch vorher müssten wir uns auf die Liste der Worte einigen). Dann sehen wir uns die Texte an, und ich bin mir sicher, unsere Augen würden uns aufgehen, und wir könnten erkennen, wie sehr die Kommunikation in Bezug auf den Konflikt von Leerläufen bestimmt, ja beherrscht ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Bracha,</p>
<p>ich vermute, dass der Hauptgrund für unsere verschiedenen Sichtweisen in unseren Prämissen liegt. Meine habe ich ja genannt, Sie die Ihren noch nicht, zumindest nicht explizit. Für mich gibt es Unterschiede &amp; Nuancen und möchte daher nicht einebnen. Aber ich sehe nicht ein, warum das Leid eines Menschen (ich gehe nicht vom Kollektiv aus) &#8211; warum das Leid eines Menschen besser, wahrer, legitimer sein soll, nur weil er/sie aus einer bestimmten Ecke kommt. Die Vereinseitigung muss überwunden werden, und man muss sich auf Kriterien einigen, damit man nicht mit zweierlei Mass spricht.</p>
<p>Heute Nacht hatte ich die Idee: Ok, wir könnten weiterhin so sprechen und die übliche Nahost-Begrifflichkeit verwenden. In einem zweiten Schritt ersetzen wir alle einschlägigen Begriffe (ohne Ausnahme) durch eine Leerstelle, eine Lücke. Mit den Mitteln des PC kein Problem (ich könnte unsere bisherigen Texte und natürlich andere Texte in diesem Sinne bearbeiten, doch vorher müssten wir uns auf die Liste der Worte einigen). Dann sehen wir uns die Texte an, und ich bin mir sicher, unsere Augen würden uns aufgehen, und wir könnten erkennen, wie sehr die Kommunikation in Bezug auf den Konflikt von Leerläufen bestimmt, ja beherrscht ist.</p>
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